Mittwoch, 17. Januar 2018

Meine Weiterbildung zum Social Media Manager - ein Zwischenbericht


Viele Betriebe haben mittlerweile erkannt, dass erfolgreiche Marketingaktionen auf den Social Media Plattformen eines größeren Einsatzes bedürfen, als das gelegentliche Posten von Fotos oder das Teilen lustiger Tierfilme. Vielmehr ist die Pflege der unterschiedlichen Kanäle und die Kommunikation mit den Usern ein Vollzeitjob der viel Engagement, Feingefühl und Präsenz erfordert. Deshalb hat die Suche nach qualifizierten Social Media Managern zur Zeit Hochkonjunktur.

Weil der Titel weder geschützt ist, noch einer besonderen Ausbildung bedarf, kann und darf sich jeder mit etwas Interneterfahrung Social Media Manager nennen. Mit den wachsenden Anfroderungen und der Vielfalt unterschiedlicher Aufgaben wird sich das sicherlich in den kommenden Jahren ändern.

Obwohl ich auf den meisten bekannten Social Media Kanälen präsent bin, kann ich von mir nicht behaupten, ich würde darin über "Management-Fertigkeiten" verfügen. Deshalb habe ich mich für eine Weiterbildung zum Social Media Manager beim Fernlehrinstitut ILS entschieden. Nach der Anmeldung im Oktober des vergangenen Jahres hatte ich einen Monat Zeit, das Angebot unverbindlich zu testen, bevor es "ernst" wurde.

Eingeteilt in 12 Einheiten werden hier die Grundlagen rund um Social Media vermittelt. Das Unterrichtsmaterial besteht lediglich aus einem Heft für jede Lerneinheit (ca. 100 Seiten). Das passwortgeschützte Onlineportal von ILS bietet zudem ein Forum um sich mit anderen Mitstudierenden auszutauschen. Darüber hinaus findet sich dort eine Zusammenfassung des Lernfortschirtts, eine Notenübersicht und Downloadmöglichkeiten der Hefte als pdf-Dateien. Mehr braucht es aber auch aus meiner Sicht nicht. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf etwas mehr als 150 Euro.

Schnell habe ich gemerkt, dass mein selbst gestecktes Ziel, jeden Monat eine Einheit zu bearbeiten, recht ambitioniert war/ist. Zumal jede Lerneinheit mit einer recht umfangreichen Einsendeaufgabe abgeschlossen werden muss. Aus diesem Grund habe ich  jede Woche zwei Stunden "Lernzeit" eingeplant.

Die erste Lerneinheit befasste sich ausführlich mit der Entwicklungsgeschichte von Web2.0 und zeigte auf, wie unterschiedlich die Aufgaben eines Social Media Managers sein können.

In der zweiten Einheit ging es rund um die Wissensvermittlung im Internet. Alternative Suchmaschinen wurden vorgestellt, Einsatzmöglichkeiten sogenannter Wikis erklärt, sowie die Open-Bewegung intensiv beleuchtet. Bereits dort habe ich festgestellt, dass ich als alter "Internetfuchs" nur einen Bruchteil der Möglichkeiten nutze. Internet ist eben mehr als Facebook und Co!

Nach Fertigstellung der zweiten Einsendeaufgabe "stecke" ich jetzt mitten in der dritten Lerneinheit zum Thema "Blog"

Mein Fazit bis dahin: Es macht Spaß, ist aber sicher nicht geeignet so nebenbei "mitgenommen" zu werden. Man muss sich schon etwas Zeit dafür nehmen.

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