Donnerstag, 2. Februar 2017

Gut vorbereitet zum Dreh


Wenn Sie vorhaben selbst einen kleinen Film über ihre Firma oder ein Produkt zu drehen, habe ich hier ein paar Tipps, damit Sie gut vorbereitet durch den Drehtag kommen.Wenn wir zu Dreharbeiten aufbrechen, haben wir uns bereits vorher intensiv mit dem Thema des Films auseinandergesetzt: In einem Drehbuch wurden die einzelnen Szenen festgelegt, die Locations besichtigt, und vorab schon einmal grob die verschiedenen Kamera- und Lichtpositionen festgelegt.Ein Drehplan bestimmt bei aufwendigeren Dreharbeiten Uhrzeiten, benötigte Darsteller und Drehorte. Dieser ist für alle Beteiligten verbindlich und wird rechtzeitig verteilt. Wartezeiten werden dadurch vermieden und jeder weiß, welche Szene als nächstes gedreht wird.Bevor wir überhaupt zum Dreh losfahren, achten wir stets darauf auch wirklich alles eingepackt zu haben. Hier eine Checkliste der wichtigsten Dinge (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
  • Kamera 
  • Stativ 
  • Licht und Stative (Ersatzbrenner) 
  • Mikrofon mit allen Kabeln 
  • ausreichend formatierte Speicherkarten 
  • ausreichend geladene Akkus 
  • Formulare mit Einverständniserklärungen für eventuelle Protagonisten 
  • Drehbuch und Drehplan 
  • Transportkarre
Wichtig ist: Alles mitnehmen - immer! Beispielsweise gehört ein Mikrofon immer zur Standardausrüstung, auch wenn kein Interview eingeplant ist.
Neben der kompletten Ausrüstung sollten Sie auch inhaltlich immer gut vorbereitet sein. Informieren Sie sich über das Thema, den Interviewpartner, das Produkt.
Werden Sie zu einem „kleinen“ Experten. Damit zeigen Sie Interesse und können auch gezielter und, bei Bedarf, auch kritischer nachfragen.

Zum Schluss noch ein Link zu ein paar Vorlagen (Drehbuch, Drehplan und Einverständniserklärung)

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