Sonntag, 5. Februar 2017

Aufmerksamkeit erzeugen - Können allein reicht nicht aus.

dig it!media - manchmal muss man mit dem Zaunpfahl winken
Nach Studium und mittlerweile mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit könnte ich eigentlich zufrieden mit mir sein. Ich kann das, was ich gelernt habe wirklich gut, bin ein Fachmann auf meinem Gebiet. Dennoch - den ganz großen Wurf habe ich geschäftlich bisher noch nicht gemacht.
Zeit sich selbstkritisch zu hinterfragen: Wissen auch die anderen, vor allem potentielle Kunden, von meiner Fachkompetenz und meinem Können? Ehrliche Antwort: Nein, woher auch! Während andere mit dem Zaunpfahl winken um auf sich aufmerksam zu machen, war ich eher leise – freundlich ausgedrückt.
Ich weiß ja eigentlich auch, dass falsche Bescheidenheit in diesem Fall der denkbar schlechteste Weg ist, um auf sich aufmerksam zu machen. Einzig an der Umsetzung hat es bisher gehapert.Zeit, um etwas daran zu ändern. Nicht radikal, trotzdem konsequent:
Jeden Tag 20 Mails
  • Seit einer knappen Woche beginne ich jeden Tag mit mindestens 20 Mails, die ich individuell an potentielle Kunden schreibe. Kurz und knapp stelle ich darin mich und mein Angebot vor. Ja ja, das ist jetzt nicht die ganz große Nummer, aber jeder Weg beginnt mit dem ersten, wenn auch kleinen, Schritt. Der Erfolg ist bisher nicht durchschlagend, aber immerhin konnte ich dadurch einen Interessenten mit einer konkreten Angebotsanfrage gewinnen. 100 Mails – eine Anfrage nicht sooo schlecht.
Homepage SEO-freundlicher gestalten
  • Die Überprüfung und Aktualisierung der Homepage ist ein weiterer Schritt für mehr Sichtbarkeit. Ein nützliches und günstiges Tool bieten die SEO-Spezialisten von Rankingcoach an. Einfach und anschaulich werden hier Stärken und Schwächen deiner Homepage analysiert, Lösungswege aufgezeigt. Die Überarbeitung wird für unterschiedliche Content Management-Systeme per Videoanleitung Schritt für Schritt erklärt. Eine wöchentliche Auswertung zeigt auf, ob die Maßnahmen bereits in Form verbesserter Platzierungen bereits ihre Wirkung entfalten.
Social Media - auf die Inhalte kommt es an
  • Das tausendste Bild vom Sonnenuntergang bei Instagram und Facebook bringt unterm Strich auch nicht mehr als ein paar müde Likes. Inhalte müssen her. Wie mache ich was und warum? Welche Ideen setze ich wie um? Da  wird es jetzt schon etwas schwieriger, denn jetzt stelle ich mich bewusst ins Rampenlicht. Das Gefühl plötzlich sichtbar, kommentiert und eventuell auch kritisiert zu werden, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber genau darin sehe ich auch meine Chancen. Denn Feedback, egal ob positiv oder negativ wird mich auf Dauer sicher weiterbringen.
Ein strukturierter Tagesablauf
  • Ich bin ein typischer „Verzettler“. Multi-Tasking kann ich nur begrenzt (bis gar nicht). Deshalb habe ich mir einen festen Tagesablauf zur Gewohnheit gemacht. Bereits morgens erstelle ich mir einen Plan, was ich an diesem Tag alles erreichen möchte. Die wichtigen und zeitintensiven Dinge bearbeite ich vormittags. Nach der Mittagspause gehe ich seit zwei Monaten mehr oder weniger konsequent eine halbe Stunde joggen (auch wenn das jetzt nicht so viel Spaß macht). Anschließend nehme ich mir eine Stunde Lernzeit. Auch wenn ich mein Handwerk beherrsche, Selbstzufriedenheit ist völlig fehl am Platz. Deshalb nehme ich mir diese tägliche Auszeit um mich fortzubilden. Technisch, betriebswirtschaftlich, aber auch persönlich. Im Anschluss geht es wieder mit dem normalen Tagesgeschäft weiter. In der letzten Stunde erstelle ich neuerdings LinkedIn und Blog-Beiträge – für mehr Sichtbarkeit.
Die Reise geht weiter
  • Netzwerken
  • Kontakte pflegen
  • Alte Kontakte wieder aufleben lassen.
  • Viele Angebote des vergangenen Jahres blieben unbeantwortet. Bei allen habe ich noch einmal nachgehakt (Schande über mich, dass ich das nicht schon früher gemacht habe) und um Rückmeldung gebeten.
  • to be continued...

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