Dienstag, 28. Februar 2017

YouTube-Kanal für Unternehmen - Teil 3

Der Kanal ist erstellt und konfiguriert, das erste Video bereit für die Öffentlichkeit. Also los geht`s:

Nach der Anmeldung in Ihrem YouTube-Kanal klicken Sie auf das Pfeilsymbol am rechten oberen Rand.



Anschließend wählen Sie die zu veröffentlichende Filmdatei aus indem Sie auf den Pfeil klicken. Der Upload beginnt direkt nach Ihrer Auswahl.





Videobeschreibung und Verschlagwortung

Bereits während des Hochladevorgangs können Sie mit der Beschreibung und Verschlagwortung des Videos beginnen. Die ersten Sätze Ihrer Beschreibung werden auch in den Suchergebnissen angezeigt. Achten Sie deshalb darauf, die wesentlichen Inhalte bereits dort zu platzieren. Die Verlinkung zur eigenen Homepage gehört ebenfalls mit in die Beschreibung. Wichtig: Damit die Internetadresse auch tatsächlich als Link zum Anklicken angezeigt wird, muss unbedingt die gesamte Adresse  eingegeben werden (http://www.ihredomain.de).

Thumbnail auswählen

Auf dieser Seite können Sie, neben den drei von YouTube vorgeschlagenen Thumbnails ein benutzerdefiniertes Bild hochladen.

Öffentlich, nicht gelistet oder privat?


Beim Klick auf den Menüpunkt „öffentlich“ haben Sie weitere Auswahlmöglichkeiten:
  • Öffentlich: Das Video kann von jedem angeschaut werden und wird auch in den Suchergebnissen angezeigt.
  • Nicht gelistet: Das Video wird auf Ihrem Kanal angezeigt, wird aber nicht in den Suchergebnissen berücksichtigt.
  • Privat: Nur Benutzer mit einem Link zum Film können sich den Film anschauen. Dieser Link wird per Mail verschickt, die Benutzer müssen sich anschließend mit dieser Emailadresse bei YouTube einloggen um sich den Film anschauen zu können.


Twitter

Falls Sie Ihre Follower bei Twitter über den Upload informieren möchten, können Sie das ebenfalls auf dieser Seite machen. Einfach das Twitter-Symbol anklicken und eine Beschreibung mit Hashtags erstellen.

Erweiterte Einstellungen

Bevor Sie auf „Veröffentlichen“ klicken, werfen wir noch einen Blick auf die Einstellungsmöglichkeiten beim Klick auf „Erweiterte Einstellungen“. Hier können Sie bestimmen, ob und wie Kommentare angezeigt werden sollen. Darüber hinaus legen Sie hier fest, ob Sie Bewertungen für das Video zulassen und ob der Film auch geteilt, sprich „eingebettet“, werden darf.




Jetzt, endlich, können Sie auf „Veröffentlichen „ klicken. 



Der vierte Teil beschreibt das Anlegen von Playlists, die Einrichtung von Infotafeln sowie die Individualisierung des Abspanns.

Samstag, 25. Februar 2017

YouTube-Kanal für Unternehmen - Teil 2


Vorbereitung für den Videoupload bei YouTube

Damit Sie auch tatsächlich von dem spannenden Format „Video“ profitieren, sind bereits in der Videoproduktion weitere Einzelschritte bzw. Vorüberlegungen notwendig. 

Spieldauer

Filme mit einer Spieldauer von 2 Minuten erfreuen sich auf YouTube der größten Beliebtheit. (Quelle: Wistia, 2016). Danach tendieren die meisten Zuschauer dazu, weiter zu klicken. Das sollten Sie bereits vor der Produktion bedenken.

Musik

Achten Sie bei der Verwendung von Musik immer auf die Urheberrechte! Sie dürfen ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung keine Musik verwenden. Im Internet gibt es zahlreiche Portale bei denen Musik gekauft werden kann. Hier ein paar Links zu Anbietern mit einer wirklich guten Musikauswahl:

Abspann

YouTube bietet seinen Nutzern vielfältige, kostenlose, Möglichkeiten um Zuschauer zu weiteren Aktionen aufzufordern. Im Abspann können beispielsweise Links zu weiteren Filmen angezeigt und zum Abonnement des Kanals aufgefordert werden. Deshalb sollten Sie am Ende des Videos einen zusätzlichen Abspann einrichten. Die einfachste Lösung ist eine leere Tafel (Firmenlogo sollte natürlich zu sehen sein) mit einer Zusatzspieldauer von 10 Sekunden. Die Informationen werden erst nach dem Upload direkt bei YouTube eingetragen. 


Beispiel für eine Schlusstafel









Untertitel

Transkribieren Sie sämtliche gesprochenen Inhalte. Falls Sie eine internationale Version erstellen möchten, beauftragen Sie ein Übersetzungsbüro um die Transkription in die gewünschte Sprache übersetzen zu lassen. Die Untertiteltexte werden ebenfalls erst nach dem Upload eingefügt.


Dateinamen

Geben Sie Ihrem Film einen aussagekräftigen Namen. Firmenbezeichnung + Branche oder Produkt / Dienstleistung + Standort.


Thumbnail

Nach dem Upload macht YouTube 3 Vorschläge für ein Startbild, dem sogenannten Thumbnail. Dieses Bild wird angezeigt, wenn nach Ihrem Video gesucht wird. Sie haben die Möglichkeit, selbst ein Thumbnail zu gestalten und hochzuladen.

Benutzerdefiniertes Thumbnail















Donnerstag, 23. Februar 2017

YouTube-Kanal für Unternehmen - Teil 1

Ihr Unternehmen hat einen Imagefilm produzieren lassen und jetzt soll die Welt daran teilhaben? Ein eigener Unternehmens-YouTube-Kanal macht`s möglich. Wie Sie einen solchen Kanal einrichten und was es dabei zu beachten gibt, zeige ich Ihnen im Folgenden. 

Doch zuvor möchte ich Ihnen noch ein paar Gedanken mit auf den neuen „Video-Weg“ geben:

Video ist nicht mehr aus der Internetwelt wegzudenken. Entertainment, Infotainment rund um die Uhr, beliebig oft wiederholbar und teilbar. Laut TechCrunch wurden im Jahr 2016 allein auf Facebook weltweit Videos mit einer Gesamtspieldauer von über 100 Millionen Stunden angeschaut. Tendenz explosiv steigend.

Darüber hinaus ist YouTube mittlerweile nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Klar, dass man auch dort gefunden werden sollte. Der eigene Unternehmenskanal ist da nur ein erster Schritt. Die ständige Aktualisierung mit neuen Inhalten ist schon aufwendiger, aber unabdingbar um Aufmerksamkeit zu erzeugen und um neue Interessenten (Abonnenten ) zu gewinnen.

Hier ein paar Vorschläge für weitere Inhalte:
  • How To Videos
  • Podcasts über Neuheiten, Pläne usw.
  • Mitarbeitergeschichten
  • Produktpräsentationen
  • Recruiting-Videos

Die Einrichtung des YouTubeKanals

Voraussetzung ist die Einrichtung eines persönlichen Google+-Kontos. Damit wird auch automatisch ein eigener YouTube-Kanal erstellt. Hier geht`s zur Anmeldung.

Ist die Google+-Anmeldung abgeschlossen, steht der Einrichtung des Unternehmenskanals nichts mehr im Wege. 

Auf der YouTube-Seite einfach auf das Symbol am rechten oberen Bildrand (1)  und anschließend auf das Zahnrad (2) klicken.


Es öffnet sich ein neues Fenster. Dort auf den Link „Alle Kanäle anzeigen / Neuen Kanal erstellen“ klicken.


Im neuen Fenster auf den Link + Neuen Kanal erstellen.


In die Eingabeaufforderung einfach den Unternehmensnamen eintragen und voilà ihr neuer Unternehmenskanal ist bereit zur Einrichtung.


Beim Klick auf die jeweiligen Bleistiftsymbole können Sie ein Kanalbild und ihr Firmenlogo hochladen. Angaben zur optimalen Bildgröße sind hier zu finden.  Es kann eine Weile dauern, bis das Firmenlogo auch im YouTube-Kanal angezeigt wird. Im Feld Kanalinformationen und Anbieterbeschreibung tragen Sie eine kurze Inhaltsbeschreibung des Kanals und Kontaktinformationen (Ansprechpartner, Mailadresse usw. ) ein.



Bei YouTube kann nun am rechten oberen Bildrand der Unternehmenskanal ausgewählt werden. Beim Klick auf „Creator Studio“ können weitere wichtige Einstellungen vorgenommen werden.




Unter dem Link „Kanal“ befinden sich weitere Unterkapitel:
  • Standardeinstellungen für Uploads
    Hier werden Einstellungen vorgenommen und eingetragen, die standardmäßig für alle Video-Uploads gelten. So können bei der Allgemeinbeschreibung immer schon Homepagelink (immer die komplette Adresse mit http://www verwenden) und Firmenbeschreibung eingetragen werden. 

    Tags sind Begriffe unter denen Ihr Video gefunden werden sollen, wenn diese bei YouTube in die Suchmaske eingetragen werden.

    Die Kommentarfunktionen für ihre Videos können hier standardmäßig ein- bzw. ausgeschaltet werden. Außerdem können Sie bestimmen, ob Bewertungen für die Kanalbesucher sichtbar sein sollen.
  • Branding
    Hier kann bestimmt werden, ob das Firmenlogo dauerhaft während des Abspielens am rechten unteren Bildrand zu sehen sein soll.
  • Erweitert
    Hier kann bestimmt werden, ob auf dem Kanal Anzeigen neben den eigenen Videos zugelassen sind, und ob interessenbezogene Werbung erwünscht ist oder nicht. Außerdem kann der Kanal mit einenm Adwords-Konto verknüpft werden.
Der zweite Teil befasst sich mit dem Video-Upload und den Einstellungen die vorgenommen werden sollten.


Freitag, 17. Februar 2017

Meine Top 5 Apps für Smartphone und Computer

Nummer 5 Boomerang for Android


Die E-Mail-App mit nützlichen Zusatzfunktionen. Mit der Bumerang-Funktion kann man sich wichtige Mails zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal schicken lassen. So gehen Anfragen oder Nachrichten, die erst zu einem späteren Zeitpunkt relevant werden, nicht verloren.

Sie möchten eine E-Mail erst zu einem späteren Zeitpunkt verschicken – auch das lässt sich mit Boomerang minutengenau einstellen.

Ich nutze die App mit meinem Gmail-Account.




Nummer 4 SplenDo


Auf einfache Art ToDo-Listen erstellen. Für den nächsten Tag, die nächste Woche usw. Mit der integrierten Spracherkennung lassen sich Aufgaben auch einfach diktieren.
Wird eine Aufgabe fällig, wird man von einer Computerstimme mehr oder weniger freundlich daran erinnert.




Nummer 3 – Buffer


Das Tool um den Überblick über seine Social Media – Aktivitäten zu behalten. Meldungen, Veröffentlichungen auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Pinterest und Instagramm lassen sich damit planen und organisieren. Buffer ist sowohl als Browser-Erweiterung, als auch für Android und IPhone erhältlich. Mit der kostenlosen Version lässt sich ein Account pro Social Media Plattform verwalten. Pinterest ist in der Free Version allerdings gesperrt. 




Nummer 2 – VIMCAR


Fahrtenbuch schreiben –  ein notwendiges Übel aber fürchterlich lästig. Vimcar hat mich von dieser „Plage“ erlöst. Zuverlässig werden sämtliche Fahrten gespeichert (nicht getrackt!) und lassen sich bequem mit der Handy-App oder Online später abrufen und bearbeiten. Ganz einfach lässt sich dort zwischen Dienst- und Privatfahrten unterscheiden, Ziel und Zweck der Fahrt eintragen. Die Exportfunktion erstellt eine, auch vom Finanzamt anerkannte, pdf-Datei.
Auch Fahrtkosten können damit kilometergenau abgerechnet werden.
Um die Fahrten zuverlässig aufzeichnen zu können, wird ein, von Vimcar gelieferter, Hardwarestecker in die OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs gesteckt. Diese Schnittstelle ist bei den meisten Fahrzeugen ab 2004 standardmäßig vorhanden.
Die monatliche Miete beträgt 15,90 € + MwSt.




Nummer 1 – Filestage


Ein Traum für alle Grafiker, Videoproduzenten und Gestalter. Endlich können Entwürfe und Korrekturabzüge dem Kunden online, in einem verschlüsselten und gesicherten Bereich, präsentiert werden. Per Mausklick können einzelne Bereiche markiert und kommentiert werden.  Jeder Review-Link ist SSL-gesichert und vor Suchmaschinenzugriffen geschützt. Die sogenannten Reviewer erhalten per Mail eine Einladung sowie einen Link und können umgehend ihr Feedback dazu abgeben. Eine umständliche Anmeldung oder dergleichen ist dabei nicht notwendig.
Die kostenfreie Variante ist auf eine Dateimenge von 250 MB begrenzt. 15 GB gibt es ab 15,00 € monatlich.





Mittwoch, 15. Februar 2017

Auf die richtige (Einstellungs-)Größe kommt es an

Stellen Sie sich folgende einfache Szene vor: Ein Mann sitzt in einem Restaurant. Auf seinem Tisch befindet sich eine Flasche mit Mineralwasser und ein Glas. Er nimmt die Flasche, schenkt sich ein Glas Wasser ein und trinkt anschließend einen Schluck. Dauer des gesamten Ablaufs: ca. 20 Sekunden.

Und jetzt überlegen Sie, wie Sie diese Szene filmisch umsetzen würden. Versetzen Sie sich dafür bewusst in die Rolle des Zuschauers. Bleibt es „spannend“, wenn das alles nur aus einer einzigen Perspektive gedreht wird? Wird es spannender, wenn während der Handlung wild gezoomt und geschwenkt wird, um ja nichts zu verpassen?

Den richtigen und einzigen Weg für die Auflösung einer Szene gibt es nicht. Sehgewohnheiten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Bleiben wir bei der Szene im Restaurant. Welche Möglichkeiten gibt es, die Handlung interessanter darzustellen? Hier ein paar Vorschläge:

· Jumpcuts

Diese Methode erfreut sich immer größerer Beliebtheit, ist doch der Aufwand beim Filmen und Schneiden relativ gering. Die Szene wird aus einer festen, statischen Kameraposition gedreht. Im Schnitt werden anschließend Teile der Szene entfernt. Dadurch „springt“ das Bild von einer Handlung zur nächsten. Mögliche „Sprungfolge“:

  • Mann sitzt ruhig da
  • Mann schenkt sich ein
  • Mann trinkt

Die Bildteile „Mann nimmt Flasche“, „Mann öffnet Flasche“ und „Mann nimmt Glas“ werden entfernt. Die Szene wird auf die Hälfte der ursprünglichen Dauer eingedampft. Die Bildsprünge sind gewöhnungsbedürftig, funktionieren aber gut, wenn man es nicht übertreibt.

· Unterschiedliche Einstellungsgrößen

Die gleiche Szene wird nacheinander mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen gedreht:

  • Totale
    Eine Person oder eine Gruppe ist vollständig in ihrer Umgebung zu sehen. Damit geben wir dem Zuschauer einen Überblick über die Gesamtszene. 



2








  • Halbtotale

    Jetzt kommen wir mit der Kamera näher. Die Hauptakteure stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Der Zuschauer soll ihnen seine gesamte Aufmerksamkeit schenken.













  •     Großaufnahme
    Beispielsweise ist das Gesicht eines Hauptakteurs oder eine Hauptaktion bildfüllend zu sehen.












  •     Detailaufnahme
    Ein Detail der Szene wird – quasi vergrößert -  gezeigt.











Als weitere, etwas ungewöhnlichere Einstellungsgrößen, wären noch die Vogel- und Froschperspektive zu nennen. Diese Einstellungen erzeugen gezielt eine besondere Wirkung.

Ein Gegenstand aus der Froschperspektive, also von unten, wirkt größer, bedrohlicher, mächtiger, während derselbe Gegenstand aus der Vogelperspektive (von oben), klein und harmlos wirkt.


Zurück zu unserem Beispiel „Mann im Restaurant“. Eine mögliche Szenenfolge könnte beispielsweise sein:


  •     Totale - Mann im Restaurant

  •     Halbtotale Mann greift nach der Flasche

  •     Nahaufnahme - Flasche wird aufgeschraubt

  •     Nahaufnahme – Gesicht des Mannes
  •     Detailaufnahme – Wasser wird ins Glas geleert
  •     Halbtotale – Mann nimmt das Glas
  •     Nahaufnahme – Mann trinkt einen Schluck
Man könnte die Szene aber auch deutlich verkürzen – quasi „verjumpcutten“:


  •     Halbtotale – Mann im Restaurant greift nach der Flasche

  •     Detailaufnahme – Wasser wird ins Glas gefüllt

  •     Nahaufnahme – Mann trinkt einen Schluck.

Wichtig für die Dreharbeiten, zumindest als Anfänger: Drehen Sie die Szenen mehrmals hintereinander mit jeweils unterschiedlichen Einstellungsgrößen. Dadurch haben Sie im Schnitt die Möglichkeit verschiedene Variationen durchzuspielen und zu schauen, was für Sie am besten passt. Mit der Zeit entwickelt sich das Gespür für eine Szenenabfolge ganz automatisch.

Sonntag, 12. Februar 2017

Livestreaming = Reichweitenerhöhung + Kostenersparnis


Für Sportevents, Konzerte und Veranstaltungen sind Liveübertragungen im Internet mittlerweile selbstverständlich und werden gerne genutzt.

Auch die großen Social Media Kanäle haben Livestreaming längst als das „next-big-thing“ erkannt und die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen – kostenlos!

Während bei Facebook die Kamera des Smartphones und eine eigene Facebookseite bereits ausreichen um live auf Sendung zu gehen, müssen bei YouTube noch bestimmte Hard- und Softwarevoraussetzungen erfüllt werden. Sind diese gegeben, eröffnen sich allerdings viele neue Möglichkeiten.

Beispiele gefällig? Bitteschön:

· Produktpräsentation für ein ausgewähltes Publikum

Ein Unternehmen möchte ein neues Produkt vorstellen. Um Reisekosten von und zu potentiellen Kunden zu sparen, entscheidet es sich für einen Livestream. YouTube bietet hierfür mit der Möglichkeit den Livestream in einem passwortgeschützten Bereich zu präsentieren eine ideale Plattform. Die integrierte Chatfunktion ermöglicht zudem Q & A-Runden.

· Schulungen und Webinare

Das Produkt ist serienreif, die Vertriebsmitarbeiter können mit dem weltweiten Verkauf starten. Warum alle zur Vor-Ort-Schulung einladen? Per Livestream lernen die Mitarbeiter Funktionen und Vorteile bequem über ihren Computer kennen.

· Konferenzen

Die Themen sind interessant und die Redner anerkannte Spezialisten auf ihrem Fachgebiet. Wenn da nur nicht die lange Anfahrt mit zusätzlichen Übernachtungskosten wäre. Eine Liveübertragung des Vortrags inklusive Einbindung der PowerPoint-Präsentationen ist dank moderner Softwarelösungen heutzutage vollkommen problemlos machbar.

· Wissensvermittlung

Die Operationsmethode des Arztes ist neu und für den Patienten wesentlich schonender als die bekannten Standardverfahren. Ein Livestream macht den OP-Saal kurzzeitig zum TV-Studio. Weltweit können Mediziner die neue Methode anschauen und Fragen hierzu stellen.

· 360 Grad – Live!

Die US-Band Red Hot Chili Peppers hat bei einem Konzert in Berlin im vergangenen Jahr eindrucksvoll demonstriert, was mit der 360 Grad Technologie möglich ist. Der Zuschauer wurde dabei zum Regisseur, konnte sich per Mausklick die für ihn wichtigen Bildausschnitte selbst zusammenstellen. Mögliche Szenarien für Unternehmen: Ein Live-Rundgang durch den Betrieb oder der Live-360-Grad-Blick in eine Maschine.


Übrigens:  Sowohl bei YouTube als auch bei Facebook werden alle Livestreams parallel aufgezeichnet und stehen, auf Wunsch, auch nach der Liveübertragung weiterhin zur Verfügung.

Dies sind nur ein paar Beispiele für die Möglichkeiten, die sich, besonders auch für Unternehmen, dank Livestreaming realisieren lassen.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Von der gegenseitigen Wertschätzung

Das Schöne an unserer Arbeit ist, dass wir in verschiedenste Bereiche einen Einblick bekommen. Von großen Maschinenbauproduktionen, über Events aller Art bis hin zu Kliniken und Krankenhäusern.
Vor allem Letztere sind logistisch sowohl für die Mitarbeitenden des Krankenhauses als auch für uns immer eine große Herausforderung. Trotz Drehplan und vereinbarter Szenen haben der Krankenhausbetrieb und damit auch das Patientenwohl selbstverständlich immer Vorrang. Nicht seltenwirft ein Notfall alle Pläne über den Haufen. Dass wir uns in diesen Situationen mit unserer Kamera nicht immer beliebt machen, liegt auf der Hand. In solchen Momenten heißt es dann flexibel zu bleiben und zu signalisieren, dass auf uns keine Rücksicht genommen werden muss.
Auf der anderen Seite erwarten wir aber auch, dass - wenn wir dann an der Reihe sind - unsere Arbeit ernst genommen wird. Wir können auch schnell und gut  -  wenn alle Beteiligten mitspielen. Die genervte Ärztin wirkt auch im Film genervt und der ungeduldige Krankenpfleger sieht später alles andere als freundlich und zuvorkommend aus. Unsere Aufgabe besteht immer darin, die Menschen „mitzunehmen“, ihnen das Gefühl zu geben, dass wir unser Handwerk beherrschen, und nichts mit den typischen Hollywood-Klischees gemeinsam haben. Die Protagonisten, egal wo wir drehen, merken meistens recht schnell, dass wir ihre Arbeit wertschätzen und das auch im Film so gut wie möglich zeigen wollen.
Ein außergewöhnliches Erlebnis hatten wir bei einem unserer letzten Drehs auf einer Onkologischen Station. Dort war sehr viel los, zahlreiche Patienten warteten auf ihre Behandlung. Wir waren mit den Dreharbeiten einer Szene noch nicht ganz fertig, als die Stationsärztin zur vereinbarten Zeit für „ihre“ Aufnahme erschien. Ich entschuldigte mich bei ihr für die Wartezeit und versprach, dass wir uns beeilen würden. Ihre Antwort: „Ich sehe den Wert Ihrer Arbeit und erkenne den Nutzen für uns, deshalb warte ich gerne“.

Und hier noch ein weiterführender Link:


Dienstag, 7. Februar 2017

Die 5 wichtigsten Videoformate für Unternehmen

Das Medium Film bietet viele unterschiedliche Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Ich habe hier einmal die fünf wirkungsvollsten und wichtigsten Formate speziell für Unternehmen zusammengestellt:
1.      ImagefilmDas Unternehmen stellt sich und sein Angebot vor. Die emotionale Komponente, unterstützt durch ausdrucksstarke Bilder, Sprache und Musik, spielt dabei die wichtigste Rolle. Die Darstellungsmöglichkeiten werden individuell für jedes Unternehmen erarbeitet. Häufig wird aus den Bildern eines Imagefilms auch noch ein Messefilm generiert. Aufgrund der hohen Umgebungslautstärke auf einer Messe wird dabei auf Sprache verzichtet, dafür werden bei Bedarf kurze Schriteinblendungen eingesetzt.
2.      ProduktfilmIm Gegensatz zum Imagefilm wird ein Produkt des Unternehmens präsentiert. Sämtliche Funktionen werden erläutert und die Vorteile präsentiert.
3.      Anleitungsfilm / ErklärfilmSeitenlange Bedienungsanleitungen haben damit ausgedient. Detailliert wird die Anwendung des Produkts oder seine Funktion erläutert. Animationen sind ideal für eine vereinfachte Darstellung komplizierter Abläufe. Häufig werden diese Filme in unterschiedlichen Sprachen produziert.
4.      Recruiting-FilmViele Unternehmen setzen verstärkt auf das Medium Film um für neue Mitarbeiter zu werben. Neben der guten Unternehmensatmosphäre werden darin auch die Vorzüge der Umgebung präsentiert (Ein Ort zum Leben).
5.      Video-Podcast / NewsMit diesen, häufig auch schnell produzierten, Filmen werden regelmäßig aktuelle Informationen aus dem Unternehmen präsentiert, Tipps gegeben oder auch kleine Geschichten (z.B. Erfolgsgeschichten von Kunden) erzählt. 

Sonntag, 5. Februar 2017

Aufmerksamkeit erzeugen - Können allein reicht nicht aus.

dig it!media - manchmal muss man mit dem Zaunpfahl winken
Nach Studium und mittlerweile mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit könnte ich eigentlich zufrieden mit mir sein. Ich kann das, was ich gelernt habe wirklich gut, bin ein Fachmann auf meinem Gebiet. Dennoch - den ganz großen Wurf habe ich geschäftlich bisher noch nicht gemacht.
Zeit sich selbstkritisch zu hinterfragen: Wissen auch die anderen, vor allem potentielle Kunden, von meiner Fachkompetenz und meinem Können? Ehrliche Antwort: Nein, woher auch! Während andere mit dem Zaunpfahl winken um auf sich aufmerksam zu machen, war ich eher leise – freundlich ausgedrückt.
Ich weiß ja eigentlich auch, dass falsche Bescheidenheit in diesem Fall der denkbar schlechteste Weg ist, um auf sich aufmerksam zu machen. Einzig an der Umsetzung hat es bisher gehapert.Zeit, um etwas daran zu ändern. Nicht radikal, trotzdem konsequent:
Jeden Tag 20 Mails
  • Seit einer knappen Woche beginne ich jeden Tag mit mindestens 20 Mails, die ich individuell an potentielle Kunden schreibe. Kurz und knapp stelle ich darin mich und mein Angebot vor. Ja ja, das ist jetzt nicht die ganz große Nummer, aber jeder Weg beginnt mit dem ersten, wenn auch kleinen, Schritt. Der Erfolg ist bisher nicht durchschlagend, aber immerhin konnte ich dadurch einen Interessenten mit einer konkreten Angebotsanfrage gewinnen. 100 Mails – eine Anfrage nicht sooo schlecht.
Homepage SEO-freundlicher gestalten
  • Die Überprüfung und Aktualisierung der Homepage ist ein weiterer Schritt für mehr Sichtbarkeit. Ein nützliches und günstiges Tool bieten die SEO-Spezialisten von Rankingcoach an. Einfach und anschaulich werden hier Stärken und Schwächen deiner Homepage analysiert, Lösungswege aufgezeigt. Die Überarbeitung wird für unterschiedliche Content Management-Systeme per Videoanleitung Schritt für Schritt erklärt. Eine wöchentliche Auswertung zeigt auf, ob die Maßnahmen bereits in Form verbesserter Platzierungen bereits ihre Wirkung entfalten.
Social Media - auf die Inhalte kommt es an
  • Das tausendste Bild vom Sonnenuntergang bei Instagram und Facebook bringt unterm Strich auch nicht mehr als ein paar müde Likes. Inhalte müssen her. Wie mache ich was und warum? Welche Ideen setze ich wie um? Da  wird es jetzt schon etwas schwieriger, denn jetzt stelle ich mich bewusst ins Rampenlicht. Das Gefühl plötzlich sichtbar, kommentiert und eventuell auch kritisiert zu werden, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber genau darin sehe ich auch meine Chancen. Denn Feedback, egal ob positiv oder negativ wird mich auf Dauer sicher weiterbringen.
Ein strukturierter Tagesablauf
  • Ich bin ein typischer „Verzettler“. Multi-Tasking kann ich nur begrenzt (bis gar nicht). Deshalb habe ich mir einen festen Tagesablauf zur Gewohnheit gemacht. Bereits morgens erstelle ich mir einen Plan, was ich an diesem Tag alles erreichen möchte. Die wichtigen und zeitintensiven Dinge bearbeite ich vormittags. Nach der Mittagspause gehe ich seit zwei Monaten mehr oder weniger konsequent eine halbe Stunde joggen (auch wenn das jetzt nicht so viel Spaß macht). Anschließend nehme ich mir eine Stunde Lernzeit. Auch wenn ich mein Handwerk beherrsche, Selbstzufriedenheit ist völlig fehl am Platz. Deshalb nehme ich mir diese tägliche Auszeit um mich fortzubilden. Technisch, betriebswirtschaftlich, aber auch persönlich. Im Anschluss geht es wieder mit dem normalen Tagesgeschäft weiter. In der letzten Stunde erstelle ich neuerdings LinkedIn und Blog-Beiträge – für mehr Sichtbarkeit.
Die Reise geht weiter
  • Netzwerken
  • Kontakte pflegen
  • Alte Kontakte wieder aufleben lassen.
  • Viele Angebote des vergangenen Jahres blieben unbeantwortet. Bei allen habe ich noch einmal nachgehakt (Schande über mich, dass ich das nicht schon früher gemacht habe) und um Rückmeldung gebeten.
  • to be continued...

Freitag, 3. Februar 2017

Schreiben gegen die Leere im Kopf

dig it!media - Speedwriting
Kennen Sie das auch – Sie müssen ein Konzept ausarbeiten, eine Idee entwickeln. Und das möglichst bis „vorgestern“. Aber ausgerechnet jetzt herrscht im Kopf gähnende Leere. Das Warten auf die zündende Idee – vergeblich.Im Team ist das nicht ganz so schlimm. Es ist kaum zu erwarten, dass alle auf ein leeres Blatt Papier starren und nur die Murmel im Hirn hohl hin und her rollen hören.

Zudem gibt es unterschiedliche Konzepte um neue Ideen im Team zu entwickeln.Aber als Einzelkämpfer sitzt du da, siehst den Heuballen über die Wüstenstraße fliegen, suchst nach der Türe, die aus der Einöde in bewohntes Gebiet zurückführt. Auf den berühmten Geistesblitz unter der Dusche oder auf der Toilette kann man sich auch nicht immer verlassen.

In genau dieser Situation befand ich mich, als ich, eher zufällig, auf das Buch von Mark Levy „Accidental Genius“ gestoßen bin. Seine Idee: Schreiben!Mit dem sogenannten Speedwriting, also dem Schnellschreiben, soll das Hirn zum „Freidenken“ aufgefordert werden. Praktisch ausgedrückt: Du schickst dein Hirn raus zum Spielen und schreibst auf, was es dabei so macht. Klingt verrückt, funktioniert aber ausgesprochen gut.

In einem ersten Selbstversuch habe ich in der vorgegebenen Zeit von 10 Minuten fünf Seiten mit meinen Gedanken vollgeschrieben. Ungefiltert und roh.
Das Wichtigste dabei ist, loszulassen. In entspannter Stimmung schreiben. Alles kann passieren, nichts muss. Nach kurzer Zeit ist man im Flow und schreibt wie einem der Schnabel gewachsen ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.


Die Kopfhaut beginnt zu kribbeln, ich spüre förmlich wie das Hirn versucht mit der Schreibhand Schritt zu halten. Dabei geht es nicht um die geschliffene Formulierung, Political Correctness darf keine Rolle spielen. Die rohe Gedankenmasse ist es, die zählt.


Selbstverständlich wird dabei auch viel Müll produziert. Aber unter diesen ganzen Schwurbelsätzen findet sich doch der eine oder andere Gedanke, der dich weiterbringt.
Schwierigkeiten bereitet mir lediglich die eigene Schrift, die gelegentlich nicht mehr zu entziffern ist.


Ein Experte im Speedwriting bin ich zwar noch lange nicht, aber die ersten Übungseinheiten machen Lust auf mehr. 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Gut vorbereitet zum Dreh


Wenn Sie vorhaben selbst einen kleinen Film über ihre Firma oder ein Produkt zu drehen, habe ich hier ein paar Tipps, damit Sie gut vorbereitet durch den Drehtag kommen.Wenn wir zu Dreharbeiten aufbrechen, haben wir uns bereits vorher intensiv mit dem Thema des Films auseinandergesetzt: In einem Drehbuch wurden die einzelnen Szenen festgelegt, die Locations besichtigt, und vorab schon einmal grob die verschiedenen Kamera- und Lichtpositionen festgelegt.Ein Drehplan bestimmt bei aufwendigeren Dreharbeiten Uhrzeiten, benötigte Darsteller und Drehorte. Dieser ist für alle Beteiligten verbindlich und wird rechtzeitig verteilt. Wartezeiten werden dadurch vermieden und jeder weiß, welche Szene als nächstes gedreht wird.Bevor wir überhaupt zum Dreh losfahren, achten wir stets darauf auch wirklich alles eingepackt zu haben. Hier eine Checkliste der wichtigsten Dinge (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
  • Kamera 
  • Stativ 
  • Licht und Stative (Ersatzbrenner) 
  • Mikrofon mit allen Kabeln 
  • ausreichend formatierte Speicherkarten 
  • ausreichend geladene Akkus 
  • Formulare mit Einverständniserklärungen für eventuelle Protagonisten 
  • Drehbuch und Drehplan 
  • Transportkarre
Wichtig ist: Alles mitnehmen - immer! Beispielsweise gehört ein Mikrofon immer zur Standardausrüstung, auch wenn kein Interview eingeplant ist.
Neben der kompletten Ausrüstung sollten Sie auch inhaltlich immer gut vorbereitet sein. Informieren Sie sich über das Thema, den Interviewpartner, das Produkt.
Werden Sie zu einem „kleinen“ Experten. Damit zeigen Sie Interesse und können auch gezielter und, bei Bedarf, auch kritischer nachfragen.

Zum Schluss noch ein Link zu ein paar Vorlagen (Drehbuch, Drehplan und Einverständniserklärung)